Jean de La Fontaine

Jean de La Fontaine

Jean de la Fontaine (* 8. Juli 1862 in Château-Thierry; † 13. April 1695 in Paris) war ein renommierter französischer Schriftsteller, der vor allem für seine Fabeln und in einem geringeren Maße auch für seine anstössigen Erzählungen bekannt war. Seine moralische Überzeugung brachte er unter anderem durch seine verschiedenen Gedichte, Opernstücke und Theaterstücke zum Ausdruck.

Mit Nicolas Fouquet befreundet, führt Jean de la Fontaine jedoch ein Leben abseits des Gerichtshofs, nimmt aber an Literatursalons wie z.B. dem der Madame de la Sablière, teil. Trotz einiger Einsprüche wird er 1684 an der französischen Akademie angenommen. In der damaligen Debatte, fügt er sich den Reihen der Alten in der Querelle der Alten und der Neuen.  (Querelle des Anciens et des Modernes).

Inspiriert von Fabeldichtern der griechisch – lateinischen Antike, wie z.B. Esope, schreibt er einige seiner berühmtesten Stücke und macht sich somit einen Namen. Der erste Sammelband umfasst die aktuellen Erscheinungen (Bücher I bis IV) und wurde 1668 veröffentlicht.  Der zweite Sammelband (Bücher XII bis XI) erschien im Jahr 1678 und der letzte Sammelband (aktuelles Buch XII) stammt aus dem Jahre 1694. Der begabte Umgang mit den Versen und die moralischen Absichten seiner Stücke, die sich zum Teil komplexer als bei der ersten Lektüre erweisen, haben den Erfolg dieser ausserordentlichen Werke geprägt.Die Fabelgeschichten La Fontaines werden immer noch als Meisterstücke der französischen Literatur bezeichnet. Der Fabeldichter hat Überhand  über den Geschichtenerzähler genommen, und die moralische Besorgnis hat die anstössigen Erzählungen die zwischen 1665 und 1674 veröffentlicht wurden, in den Schatten gestellt.